“Jenseits von Afrika”

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Die weibliche Genitalverstümmelung ist kein »afrikanisches Problem«. Es häufen sich die Belege dafür, dass diese Praxis auch im Nahen Osten und in Südasien verbreitet ist.

Wenn am 6. Februar zum »Tag gegen weibliche Geni talverstümmelung« in aller Welt Ver an stal tun gen mit Repräsentanten der Uno und zahlreicher NGO stattfinden, können einige Erfolge gefeiert wer den. In vielen afrikanischen Staaten wurden Gesetze gegen Genitalverstümmelung erlassen oder verschärft, vor allem aber gelang es mit Kam pagnen, vielen Mädchen die Verstümmelung zu ersparen. Es stellte sich jedoch auch heraus, dass diese Praxis weiter verbreitet ist, als früher vermutet wurde, und noch immer von vielen NGO-Mitarbeitern geglaubt wird. So ist die »Frauenbeschneidung« kein fast ausschließlich »afrikanisches« Phänomen. In Frage gestellt wird in neueren Studien auch die etwa auf der Website von Uni cef Deutschland progagierte These, die Ver stüm melung sei ein »archaischer« Brauch vor isla mischen und vorchristlichen Ursprungs, bei dessen Rechtfertigung religiöse Vorstellungen eine untergeordnete Rolle spielten.

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